Präventivmaßnahmen und weiterführende Links
Inhaltsübersicht zum Thema Präventivmaßnahmen:
Tipps zur sicheren und bewussten Smartphone-Nutzung
Weiterführende Links
Bundesweite Beratungsstellen und Kliniken
Kinder und Medienabhängigkeit
Wenn du Tipps suchst, wie du mit deinem Smartphone bewusster umgehen kannst, um einen für dich schädlichen Umgang zu verhindern, könnten die folgenden Tipps interessant sein.
Ansonsten finden sich weiter unten Links zu Webseiten mit weiterführenden Informationen zur Medienabhängigkeit und bundesweiten Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige.
Da sich OMPRIS an Erwachsene richtet, sind die Informationen im Folgenden auch dementsprechend ausgesucht. Falls du aber jünger oder ein Elternteil oder Angehörige/r eines betroffenen Kindes bist, haben wir zusätzlich noch Webseiten zusammengestellt, die speziell zu Kindern und Medienabhängigkeit informieren.
Du benötigst sofortige Hilfe?
Bitte wähle den Notruf 112.
Bis zur Fertigstellung unseres digitalen Angebots sind wir im LWL-Universitätsklinikum Bochum für dich da.
Tipps zur sicheren und bewussten Smartphone-Nutzung
Sicherheitseinstellungen aktivieren
Du kannst direkt auf deinem Smartphone Funktionen nutzen, um deine Bildschirmzeit bewusster zu gestalten oder bestimmte Inhalte einzuschränken.
- Bei iOS (iPhone):
Einstellungen > Bildschirmzeit > Mein Gerät > Bildschirmzeit-Code verwenden
→ Lege Auszeiten, App-Limits (z. B. für soziale Netzwerke oder Spiele) und Inhaltsbeschränkungen fest. - Bei Android:
Google Play Store-App öffnen > Menü (drei Striche oder Profilbild) > Einstellungen > Jugendschutzeinstellungen
→ Aktiviere den Schieberegler, erstelle eine PIN, und wähle Inhalte, die du blockieren oder begrenzen möchtest.
App-Nutzung beobachten (Digitale Balance)
Wenn du dir einen Überblick verschaffen willst, wie viel Zeit du mit welchen Apps verbringst.
- iOS:
Einstellungen > Bildschirmzeit > Alle Aktivitäten anzeigen
→ Hier kannst du die tägliche oder wöchentliche Nutzung einzelner Apps und Kategorien einsehen. - Android:
Einstellungen > Digitales Wohlbefinden & Kindersicherung
→ Zeigt dir, wie oft du dein Gerät entsperrst, wie viele Benachrichtigungen du bekommst und welche Apps du am meisten nutzt.
In-App-Käufe einschränken oder deaktivieren
Schütze dich vor ungewollten Ausgaben oder Abo-Fallen.
- Bei iOS (iPhone):
Einstellungen > Bildschirmzeit > Beschränkungen aktivieren > Käufe im iTunes & App Store
→ Bei „In-App-Käufe“ „Nicht erlauben“ auswählen. - Bei Android:
Google Play Store-App öffnen > Menü > Einstellungen > Authentifizierung für Käufe erforderlich
→ Wähle „Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät“.
Benachrichtigungen reduzieren
Push-Nachrichten führen oft zu Ablenkung und unnötigem Griff zum Handy. Du kannst sie gezielt ausschalten.
- iOS:
Einstellungen > Mitteilungen > Wähle App > Mitteilungen erlauben deaktivieren oder gezielt anpassen. - Android:
Einstellungen > Benachrichtigungen > Wähle App > Benachrichtigungen anzeigen ausschalten oder gezielt steuern.
Tipp zum bewussten Umgang
Lege gezielte „Offline-Zeiten“ ein, z. B. morgens nach dem Aufwachen oder abends vor dem Schlafen.
Stelle dein Handy in diesen Phasen auf Flugmodus oder in den Nicht-Stören-Modus.
Weiterführende Links:
Als Informationsportal und Online-Magazin möchte webcare+ informieren, vernetzen und Unterstützung zur Selbsthilfe bei einem exzessiven Mediengebrauch anbieten.
https://www.handysektor.de/startseite
Handysektor ist ein Angebot der Landesanstalt für Kommunikation (LFK). Die LFK ist die Landesmedienanstalt in Baden-Württemberg und setzt sich für mehr Medienkompetenz ein. Mit Handysektor bietet sie dir eine unabhängige Anlaufstelle für deinen digitalen Alltag – mit vielen Tipps, Informationen und auch kreativen Ideen rund um Smartphones, Tablets und Apps.
Unter anderem gibt es auch einen digitalen erste Hilfe Kasten zu verschiedenen Internetthemen wie z. B. Fake News, Cybermobbing, etc.
https://buendnis-gegen-cybermobbing.de/ratgeber/fuer-unternehmen.html
Auf dieser Website findest du Informationen zum Thema Cybermobbing im Unternehmen.
https://www.fv-medienabhaengigkeit.de/
Auf der Website des Fachverbands für Medienabhängigkeit finden sich sehr viele Informationen und Hilfsangebote, wie beispielsweise
Beiträge und Veröffentlichungen:
https://www.fv-medienabhaengigkeit.de/publikationen/beitraege-veroeffentlichungen/
Eine Literaturübersicht, wenn man sich tiefer in Themen einlesen möchte:
https://www.fv-medienabhaengigkeit.de/publikationen/literaturuebersicht/
Informationen zu Projekten zum Thema Medienabhängigkeit
Bundesweite Suche nach Beratungsstellen und Kliniken
Hier findest du Beratungs- und Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige, die auf das Thema Medienabhängigkeit spezialisiert sind.
Mit Hilfe der Postleitzahlensuche oder der Adressliste kannst du das Angebot in deiner Region finden.
Webseiten mit Informationen zu Kindern und Medienabhängigkeit
www.medien-kindersicher.de/startseite
Folgende Webseite erklärt, wie die beschriebenen Tipps Schritt für Schritt angewendet werden können. Dabei kann zwischen den verschiedenen Betriebssystemen und den verschiedenen Plattformen ausgewählt werden. Mit den empfohlenen Tipps können Geräte der Kinder mediensicherer gestaltet werden.
Hier kannst du zusammen mit deinem Kind gemeinsame Regeln zur Mediennutzung vereinbaren und festhalten.
Unter Klicksafe.de lässt sich eine Sammlung an Beiträgen zu Sicherheitsthemen finden. Gleichzeitig werden Broschüren zur Medienkompetenz zum Download oder zum Bestellen angeboten.
Handysektor.de bietet vielseitige Informationen sowohl zu den Risiken als auch zur medienpädagogischen Nutzung von Smartphones und Tablets.
Informationsplattform für Eltern mit wertvollen Tipps zur Internetnutzung – auch auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube.
Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) veröffentlicht regelmäßig Studien zur Mediennutzung von Kindern (KIM-Studie) und Jugendlichen (JIM-Studie). Gerade letztere (JIM) bietet dabei detaillierte Einblicke in das Nutzungsverhalten der Heranwachsenden von unterschiedlichen Apps und Internetangeboten.
www.buendnis-gegen-cybermobbing.de
Die Initiative informiert über Cybermobbing und setzt sich dafür ein, Forschung zum Thema „Cyberlife und Gewalt im Netz“ auf deutscher und europäischer Ebene umzusetzen.
Bei akuten Problemen und Sorgen hilft die telefonische Beratung der Nummer gegen Kummer weiter und verweist bei Bedarf an speziellere Beratungsstellen weiter. Die Nummer gegen Kummer: 116 111 (für Kinder und Jugendliche), 0800 111 0550 (für Eltern).
Diese Seite erklärt umfassend, worum es bei Kinderrechten geht und welche aktuellen Entwicklungen anstehen, zahlreiche Studien und Hintergrundinformationen inklusive.
www.internet-abc.de/kinder/lernen-schule/lernmodule/cybermobbing-kein-spass
Ein weiterer Link zu Cybermobbing, der sich mit dem witzigen Känguru Flitzi an Kinder direkt wendet: nützliches, verständliches und nachvollziehbares Lernmodul.
Auf diesen Seiten beschreibt die Polizei, wie Täter bei Cybergrooming in Fortnite vorgehen und was Eltern zum Schutz ihrer Kinder präventiv tun können.
